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Alte Schiefertafeln werden zu Kunstobjekten

Die Ebbergkirche ist seit Anfang des 19. Jahrhundert mit ihrer exponierten Lage oberhalb desZentrums von Hemer das Stadtbild prägende Aushängeschild protestantischen Lebens. Sie ist mit ihrer ansprechenden, multifunktionalen Innengestaltung eine Oase spiritueller Erfahrungen und ein Wohnzimmer für kulturelle Begegnungen. Spirituelle Angebote, geistliche Konzert und Weltmusikveranstaltungen sind in der Stadtkirchenarbeit etabliert und sollen zukünftig unter anderem durch Theaterangebote für Kinder und Jugendliche ergänzt werden. Um die Bausubstanzder Kirche zu erhalten, ist nun eine umfängliche Außensanierung notwendig, bei der unter anderemdas Dach der Kirche neu eingedeckt wird. Die alten Schieferplatten sollen neu genutzt und vonAkteuren der lokalen Kunstszene bemalt und gestaltet werden. Dabei werden hoffentlich viele Unikate entstehen. Nach dem Lockdown durch die Corona-Pandemie will die Stadtkirchenarbeit der Ev. lutherischen Kirchengemeinde Hemer mit dieser solidarischen  Aktion einen Zeichen setze und einen lokalen  „Neustart der Kultur“ auf den Weg bringen, indem für Musikschaffenden und darstellende Künstler/innen an einem besonderen Ort Auftrittsmöglichkeiten geschaffen werden.

Diese Idee haben wir beim Wettbewerb der Zeitschrift “Chrismon” eingereicht. Täglich wurde im Durchschnitt über  100 x für uns abgestimmt. Am Ende landete wir bei 183 Bewerbungen auf Platz 40, den wir uns am letzten Tag noch mit vielen Voten bis 10.00 Uhr erkämpften. Mein Dank gilt allen, die immer wieder abgestimmt haben – in der Kirchengemeinde, im CVJM, im Arbeitsbereich der Stadtkirchenarbeit, im Kirchenkrei, natürlich auch in solidarischer Verbundenheit in Gelsenkirchen-Rotthausen und manch anderen Teilen Deutschlands. Natürlich konnten bei dieser Aktion nicht finanziell gewinnen, aber vielleicht doch ein wenig auf die schöne Idee aufmerksam machen, die ab Juni dann auch umgesetzt werden soll.

Rolf Neuhaus

(Stadtkirchenpfarrer)  

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