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Verabschiedung Pfarrer Braun

Am 1. November wurde Pfarrer Braun im Gottesdienst der Ebbergkirche in den Ruhestand verabschiedet. Der Gottesdienst fand aufgrund der staatlichen Bestimmungen und zum Schutz der Besucher unter besonderen Bedingungen statt. Unter Einhaltung der Abstandspflicht war es aber möglich, alle angemeldeten Besucher teilnehmen zu lassen. Dazu zählten neben der Superintendentin Martina Espelöer auch das Presbyterium sowie das übrige Pfarrteam. Thomas Braun dankte ausdrücklich allen, die unter diesen Umständen gekommen waren und äußerte Verständnis für jene, die sich aus Sorge anders entschieden hatten.

Superintendentin Martina Espelöer  entpflichtete Pfarrer Thomas Braun, der über 32 Jahre als Pfarrer in Hemer tätig war. Hingewiesen wurde auf seinen Schwerpunkt, nämlich als guter Seelsorger in dieser Zeit für die Menschen dagewesen zu sein.

Thomas Braun begann seinen Dienst in Hemer 1988 als Pfarrer des Bezirks Zentrum insbesondere an der Ebbergkirche und am damaligen Martin Luther Haus. In den 32 Jahren gab es manche Veränderung in der Kirchengemeinde. Seit 2010 war Pfarrer Braun zunächst zusammen mit Pfarrer Gröne bis zu dessen Ruhestand verantwortlich für den Bezirk Mitte am Paul- Schneider Haus. Barbara Feldhoff und Ursula Stopsack dankten als ehemalige langjährige Presbyterinnen  für die harmonische Zusammenarbeit im Bezirk. Sie betonten, dass er als Pfarrer gute Traditionen bewahrt hat, aber auch offen für Neues gewesen ist.

Unser neuer Bürgermeister Christian Schweitzer war an seinem ersten Amtstag in der Ebbergkirche zu Gast und freute sich, dass Pfarrer Braun auch in seinem Ruhestand der Stadt Hemer erhalten bleibt. Thomas Braun versprach, sich nach einer gewissen Pause im Ruhestand auch an der einen oder anderen Stelle wieder einzubringen, wo es hilfreich ist.

Leider mussten die Beiträge aus aktuellem Anlass sehr kurz gehalten werden. Im Anschluss an den Gottesdienst hatten allerdings alle Anwesenden noch einmal die Möglichkeit, nacheinander persönliche Worte an Pfarrer Braun zu richten

Die Nachfolge konnte das Presbyterium auch schon klären. Am 10.November will das Presbyterium Pfarrerin Anja Martin in die Pfarrstelle wählen. Sie soll am 31. Januar in ihr Amt eingeführt werden.

An dieser Stelle dir, lieber Thomas Braun, noch einmal ein herzliches Dankeschön für über 32 Jahre aktiven Einsatz für unsere Gemeinde

Bernd Bartelheimer

Verabschiedung Pfarrer Thomas Braun

Von Heike Kiefer

Hemer. Am 1. November wurde Pfarrer Thomas Braun in seiner Kirchengemeinde in Hemer nach 33jähriger Dienstzeit in den Ruhestand verabschiedet. Superintendentin Martina Espelöer nahm die Entwidmung vor und dankte Thomas Braun für seinen Dienst: „Sie haben sich in der Kirchengemeinde Hemer durch Ihren Dienst der Verkündigung das Vertrauen der Gemeindeglieder erworben – das ist wichtig für den Dienst eines Pfarrers, geht er doch in die Familie, teilt mit ihnen wichtige und einschneidende Situationen in ihrem Leben, stärkt sie durch sein Wort.“

Immer wieder fanden sich Menschen in Pfarrer Brauns Wirkungskreis, die bereit waren, sich zu engagieren und mitzutun. Das geschah in bezirklichen Zusammenhängen in aller Regel in großer Harmonie. Dafür ist er dankbar: es habe ihn getragen und gestärkt. „Es ließ bei mir erst das Gefühl entstehen, hier in Hemer, im Bereich Mitte „richtig“ zu sein.“, beschreibt er es sein Empfinden im Gespräch mit der Superintendentin. Das gute Einvernehmen, auch mit Haupt- und Nebenamtlichen, war ihm stets wichtig. Beziehung und Nähe standen für ihn im Vordergrund: „Obgleich ich den Menschen nahe war, wäre ich ihnen im Rückblick gerne noch näher gewesen.“ Viele Gemeindeglieder wussten das zu schätzen und sind ihm mit Offenheit und großem Vertrauen begegnet. Auch das Miteinander mit den Vertreterinnen und Vertretern der römisch-katholischen Kirche und die Offenheit der Kommune und der heimischen Presse für evangelische Belange hat Thomas Braun in guter Erinnerung. So war neben Mitgliedern des Presbyteriums und des Pastoralverbundes auch Bürgermeister Christian Schweitzer erschienen, um als erste offizielle Amtshandlung Pfarrer Brauns bemerkenswertes Engagement und seinen persönlichen Einsatz für die Menschen und die gemeinsame Heimatstadt zu würdigen.

 

Belastend, wenn auch notwendig beschrieb er die Veränderungen in der Gemeindestruktur. Sechs Pfarrbezirke wurden auf drei reduziert, die Stadtkirchenarbeit kam als neuer Arbeitsbereich hinzu. Auch in der Stadtmitte Hemers mussten zwei Pfarrbezirke zusammengeführt werden: „Manches haben wir zusammenwachsen lassen. Auch wenn es Jahre brauchte, letztendlich sind die Veränderungen von den meisten Gemeindegliedern angenommen worden.“, resümierte Thomas Braun im Rückblick.

 

Ein Segen sei die Etablierung der GemeindeSchwestern gewesen. Brachten sie doch den Pfarrern Entlastung und genossen hohes Ansehen bei den Gemeindegliedern. Das bestätigte auch die Superintendentin, die durch in der amtsbedingten Nähe zu den Gemeindegliedern auch ein Modell für die Zukunft sieht. Sie wünschte Pfarrer Braun Braun und seiner Familie Gottes reichen Segen für die vor ihnen liegende Zeit und einen langen und ruhigen Ruhestand.

Auch wenn unter den derzeitigen Corona-Bedinungen der Festgottesdienst nicht im gewohnten Rahmen stattfinden konnten, konnten die Persönlichkeit und das Engagement Thomas Brauns in angemessener Weise gewürdigt werden. Die Vorsitzende des Presbyteriums Pfarrerin Sonja Timpe-Neuhaus  sprach ihren Dank stellvertretend im Namen des Kollegiums und Presbyteriums aus. Einige Wegbegleitung hatten ebenfalls die Gelegenheit, ihrer Anerkennung Ausdruck zu verleihen. „Wir werden dich vermissen.“, waren Ursula Stopsacks und Barbara Feldhoffs Abschiedsworte. Eine schönere Würdigung kann es nicht geben

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